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cybermobbing

RiV- Streitschlichter an Workshop beteiligt 

Cybermobbing, das ist, wenn jemand im Internet systematisch fertig gemacht wird - ein Thema, das für Jugendliche Realität ist. Acht Schulen haben jetzt gemeinsam an einem Workshop teilgenommen, um dieses Problem in den Griff zu kriegen. Lehrerin Silke Sioutis von der Realschule im Vestert übernahm die Kameraführung, Schauspieler Dirk H. achtete auf den Ton und die 18-jährige Schülerin Tanja R. spielte das Mobbingopfer. Auch die Streischlichter der RiV waren beteilgt. 

Tanja sitzt allein auf der Treppe. Auf dem Schulhof stehen ihre Mitschüler in Grüppchen zusammen und kichern. "Ton läuft, Kamera und los", flüstert Dirk Heinrichs. Jule hockt sich neben Tanja auf die Stufe. "Weißt Du von dem Video von Dir?" Heinrichs springt auf. "Halt nochmal. Jule, Du musst Dich direkt neben sie setzen."

Im Hof der ehemaligen Marianschule drehten Schüler und Lehrer aus dem ganzen Kreis einen Film über das Thema "Cyber-Mobbing: Schikane im Netz". Organisiert wurde der Workshop von der Bürgerstiftung Westmünsterland. "Acht Schulen aus allen Sparten beteiligen sich an dem Projekt", erklärt Marita Rinke, Mitglied der Bürgerstiftung. Für Ursachen und Folgen der Kommunikation in der virtuellen Welt sollen die Teilnehmer sensibilisiert werden.

Kein richtiges Drehbuch

"Am ersten Tag ging es allgemein um das Thema Mobbing", erklärt Dirk Heinrichs, Schauspieler und Kommunikationstrainer. "Jetzt, beim zweiten Treffen, drehen wir einen Film, in dem die Schüler und Lehrer jeweils kleine Rollen übernehmen." Heinrich Kannengießer von der Förderschule Lernen aus Borken mimt den Hausmeister.

"Ich habe Werkzeug und den grauen Kittel mitgebracht und mir ein paar Sätze zurecht gelegt, die ich dann gleich sage", erklärt er auf die Frage, wie er sich vorbereitet habe. Ein richtiges Drehbuch gibt es nicht. "Wir sprechen einmal kurz vorher die Szene durch und wie wir uns in den Rollen fühlen", erklärt Jule v.N. (13), "und dann wird schon gefilmt."

Auf der Toilette gefilmt

Sie spielt die kleine Schwester des Mobbingopfers. Tanja R. (18) spielt ein Mädchen, das von einer Mitschülerin auf der Toilette gefilmt wird. Diese zeigt das Video von Tanja auf dem Schulhof herum. Es wird immer mehr gelästert, bis die Situation eskaliert.

"Der Dreh macht richtig Spaß" - Dirk Heinrichs ist begeistert. Die Jugendlichen seien sehr konzentriert. Es sei in der Gruppe selbstverständlich, dass Gymnasiasten mit Förderschülern zusammen arbeiten.

Interessierte, die sich gern den Kurzfilm anschauen möchten haben dazu am 30. Juni um 17.30 Uhr Gelegenheit. Das Ergebnis der Arbeit wird dann im Kreishaus in Borken präsentiert.

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