In den Herbstferien fuhren insgesamt 16 SchülerInnen und 4 Lehrer von den zertifizierten MINT-Realschule zu einem Forschungs- und Informationscamp nach Jülich. MINT steht für die Abkürzung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und wird vom Arbeitgeberverband NRW gefördert.
Von der Realschule im Vestert nahmen 4 Schüler in Begleitung von Frau und Herrn Wichmann an dem MINT-CAMP teil.
Am ersten Tag besuchten wir das Forschungszentrum in Jülich, wo drei Institute vorgestellt wurden. Leider war das Fotografieren aus Sicherheitsgründen nur im Institut für Festkörperforschung (IFF) gestattet.
Hier wurden Experimente mit Supraleitern und flüssigem Stickstoff (-195,80oC) demonstriert. Wie von Geisterhand konnte man die Supraleiter über dem Magnetfeld schweben lassen.
Im Institut für Energieforschung (IEF) wurde die Funktionsweise der neuesten Generation der Brennstoffzellen vorgestellt.
Hier noch ein Bild eines Protonenbeschleunigers im Institut für Festkörperforschung.
Im anschließenden Zentralinstitut für Angewandte Mathematik (ZAM) wurde das Rechenzentrum vorgestellt. Dort stehen Höchstleistungsrechner, die zusammen genauso viel Strom verbrauchen wie eine Kleinstadt. Auch die möglichen Ausbildungsberufe der einzelnen Institute wurden umfassend vorgestellt. Das Forschungszentrum in Jülich bietet unter anderem auch Schülerlabore an, wo zu bestimmten Themengebieten selbstständig experimentiert werden kann.
Am Dienstag stand das Leistungszentrum in Frechen auf dem Programm, welches Experimentierkurse insbesondere in den Ferien anbietet. Dort konnten die Schüler folgende Themen aus den Naturwissenschaften wählen:
- Biologie - Gerichtsmedizinische Methoden
- Physik - Physikalische Experimente mit der Soundkarte
- Selbstbau eines Low-Cost A/D Wandlers für einfache naturwissenschaftliche Messungen mit dem Computer
Dieses war sehr interessant, da hier selbstständig unter Anleitung experimentiert werden konnte.
Am letzten Tag des MINT - CAMPs besuchten wir die Ausbildungswerkstatt und den Betrieb von SIG Combibloc in Linnich. Dieser stellt Verpackung für Säfte und weitere Lebensmittel her. Leider war in diesem Betrieb das Fotografieren streng verboten.
Wir verbrachten drei sehr interessante Tage, wobei die möglichen Ausbildungsberufe insbesondere im Forschungszentrum in Jülich und im Betrieb SIG Combibloc neue Anregungen für den späteren Berufswunsch gaben.
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