Im Rahmen der schulischen Verkehrserziehung werden in jedem Schuljahr Mofakurse durchgeführt, die zum Erwerb der Fahrerlaubnis führen. Mit drei Fahrzeugen stehen je Kurs einmal wöchentlich neben der theoretischen Ausbildung auch praktische Übungen auf dem Schulungsprogramm. Schülerinnen und Schüler, die sich für dieses Wahlpflichtfach entscheiden erfahren aber auch die Bedeutung der Verkehrserziehung als Beitrag zur Sozialerziehung, denn häufig erleben sie das vermeintliche Recht des Stärkeren im Verkehr, rücksichtsloses und aggressives Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer.
Sie sollen die Teilnahme am Straßenverkehr jedoch als ein auf Partnerschaft gerichtetes soziales Handeln verstehen lernen. Darüber hinaus sehen wir das Fach Verkehrserziehung auch als Möglichkeit, zur Sicherheitserziehung beizutragen.
Unsere Aufgabe ist es, ihnen jene Qualifikationen zu vermitteln, die sie für ein sicherheitsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr benötigen. Sie werden motiviert und befähigt, Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen und zu beurteilen, zu bewältigen oder zu melden. Dies geschieht u.a. durch Erwerb von Erfahrungen in Übungssituationen, Anwenden von Regeln, Förderung des Reaktionsvermögens sowie durch Aufbau eines flexiblen, situationsbezogenen und vorausschauenden Verhaltens.
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