Im schulischen Alltag kommt es aus unterschiedlichen Anlässen oder
Zeiten zu Konflikten. Ganz normal – sollte man meinen! Von entscheidender
Wichtigkeit ist hierbei jedoch wie ein Streit beendet wird. Häufig gibt es bei
diesen Gelegenheiten einen Sieger und einen Verlierer. So sollte es aber nicht
sein!!!
Was kann die Streitschlichtung in solchen Fällen unternehmen?
In der Streitschlichtung geht es um eine friedliche Schlichtung von Konflikten. Streitschlichter unterstützen sich Streitende, um zu einer Lösung und somit Beilegung des Konfliktes zu gelangen. Die gemeinsam gefundene Lösung wird in einem abschließenden Vertrag festgehalten und von den Beteiligten unterschrieben. Der Vertrag unterliegt hierbei der Geheimhaltung.
Welche Themen werden in der Streitschlichtung behandelt?
- Vermittlung von Basiswissen zur Mediation (Streitschlichtung durch Unabhängige)- Übungen zur Rhetorik (verbale und nonverbale Kommunikation,
Gesprächstechniken, Ich-Botschaften, aktives Zuhören)
- Einübung der vier Schritte des Schlichtungsgesprächs
- Training in das Einfinden in die Schlichterrolle
- Durchführung von Rollenspielen
- Besuch von Gerichtsverhandlungen
- Exkursionen
Wer kann teilnehmen?
Es können Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse teilnehmen, die innerhalb eines Jahres als Streitschlichter ausgebildet werden, um ab Klasse 10 in dieser Rolle tätig zu werden. Voraussichtlich haben jeweils 2 Schülerinnen bzw. Schüler in einer Pause Streitschlichtungsdienst.Ebenfalls wird den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse ein Crashkurs angeboten, der sie umgehend auf einen Einsatz im laufenden Schuljahr während der Pausenzeiten vorbereiten soll.
Was bringt mir das?
Wer teilnimmt, erhält ein Streitschlichtungszertifikat, welches die neu erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse ausweist und einer späteren Bewerbung beigelegt werden kann. Ebenfalls werden wichtige rhetorische Kenntnisse und soziale Fähigkeiten vermittelt, die sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich angewendet werden können.
| < Zurück | Weiter > |
|---|




