Visionen für das Münsterland der Zukunft entwickelt
Wie machen wir das Münsterland attraktiv? Das fragten sich die Schüler der Klasse 10c der Realschule im Vestert in diesen Tagen besonders. In dem initiiert vom Verein Münsterland, entwickelten sie Projektvorschläge für ihre Heimat.
Nach einem Tag voller Visionen für das Münsterland der Zukunft präsentierten die 23 Schüler der zehnten Klasse der Realschule im Vestert konkrete Projektvorschläge. Zum Beispiel: Ein Freizeit-App für das Münsterland. Nicht nur Touristen könnten sich damit perfekt informieren, so die Schüler.
„Die Idee klingt so nachvollziehbar, dass ich mich frage, warum es das noch nicht gibt“, staunte Deutschlehrerin Susanne Hornemann. Sie hatte die Schüler für das Projekt begeistert, die Firma Tobit.software vermittelte zwischen der Schule und dem Münsterland-Verein. Projektmanagerin Alexandra Poppenborg will vor allem Fachkräfte für das Münsterland sichern: „Die Schüler sollen sich für das Münsterland engagieren und sich mit ihm identifizieren.“ Zwölf Mal führt der Verein das Projekt mit Schulen in NRW durch.
Für den Ahauser Workshop stellte die Firma Tobit das Bildungsbüro, das Jugendamt und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken jeweils eine Expertin, die den Schülern zur Seite stand. So entstanden Vorschläge für vier Projekte: „School meets Work“, „Deine Zukunft“, „Initiative Rodelberg“ und das „Münsterland-App“. Professionell stellten die Schüler sich und ihre Ideen vor, erklärten die mögliche Umsetzung und dachten dabei sogar an Finanzierungen.
Gute Anregungen
Bürgermeister Felix Büter und Schulleiter Willi Möllers versprachen, die Anregungen ernsthaft zu überdenken. Auch Landrat Dr. Kai Zwicker sowie die anwesenden Arbeitgeber, die Handwerkskammer Münster, die Volksbank und die Sparkasse, zeigten sich beeindruckt. „Eine starke Idee“ nennt Büter das Münsterland-App, und stimmt mit Gastgeberin Maria Engels überein, die das App für „eigentlich fertig“ erklärt. Nur an den Kosten könne es noch hapern.
Auf die Intiative-Rodelberg will die Stadt unbedingt zurückkommen, vor allem weil die Schüler ehrenamtliche Mitarbeit vorschlugen. Damit ernteten sie spontanen Applaus.
Quelle: muensterlandzeitung.de
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