
Über 120 Anmeldungen an der RiV
Die Realschule im Vestert kann voraussichtlich schon in diesem Jahr in den gebundenen Ganztagsbetrieb einsteigen. Und die Eltern der kommenden Fünftklässler wünschen ganz offensichtlich den Schulbetrieb über den Mittag hinaus. Diese beiden aus seiner Sicht „erfreulichen“ Mitteilungen machte Verwaltungsvorstand Hermann Kühlkamp am Donnerstagabend im Haupt- und Finanzausschuss. „Mit einer Genehmigung des gebundenen Ganztagsbetriebs ist jetzt zu rechnen, das hat die Bezirksregierung signalisiert – eigentlich waren wir nicht so optimistisch, dass es noch 2011 klappen würde“, erklärte Kühlkamp.
Die Eltern seien aber vorsorglich bei den bis zum Freitag, 25. Februar, laufenden Anmeldungen auf die mögliche Einführung des Ganztagsbetriebs hingewiesen worden. Die positive Resonanz spiegele sich in den Anmeldezahlen: Rund 120 Viertklässler werden nach den Sommerferien von den Grundschulen zur Realschule im Vestert wechseln. Damit erreicht die Schule ihr Maximalziel der Vierzügigkeit.
Der Rat muss jetzt noch den förmlichen Beschluss zum Einstieg in den gebundenen Ganztagsbetrieb fassen. Bereits im Dezember hat der Schulausschuss sich einstimmig für den Antrag bei der Bezirksregierung gestimmt. Zuvor hatten sich auch Lehrer und Eltern in der Schulkonferenz der Realschule im Vestert ohne Gegenstimme für die gebundene Ganztagsschule ausgesprochen. Schulleiter Willi Möllers erklärte damals, die Zeit sei reif für die Ganztagsschule, die pädagogisch viele Vorteile biete: „Es bleibt mehr Zeit zum Lernen, Üben und zur individuellen Förderung sowie für Lernwerkstätten und AGs.“
Im Haushalt 2011 ist der Schritt in den Ganztag noch nicht eingeplant. Darin sieht Kühlkamp aber kein große Problem. Mit dem Bau der der Mensa im Schulzentrum in den Jahren 2008 und 2009 sei die wichtigste Basis bereits geschaffen.
| < Zurück | Weiter > |
|---|




